seeweißensee kunsthochschule berlin. Informationsplattform der Fachgebiete Malerei und Bildhauerei

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Hello, Goodbye

Ausstellung in den Dessauer Meisterhäusern
Eröffnung 16. Mai 2013
betreut von Prof. Albrecht Schäfer, Barbara Buchmaier und Prof. Wim Westerveld


mit Studierenden der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Fachgebiete Bildhauerei und Visuelle Kommunikation

in den Meisterhäusern Muche/Schlemmer

Sommersemester 2012 - Sommersemester 2013

 

Katalog -> hier

 

 

 

Die Dessauer Meisterhäuser

Nach der Sanierung der Dessauer Meisterhäuser soll in ein bis zwei Jahren in den Häusern eine Dauerausstellung eingerichtet werden, die die Geschichte der Gebäude und seiner Bewohner zum Thema hat. Die Stiftung Bauhaus Dessau, die die Dauerausstellung einrichten möchte, hat bereits ein inhaltliches Konzept dafür entwickelt. Die Fragen aber, wie die Ausstellung künstlerisch gestaltet werden soll, ist noch weitgehend offen. Die Stiftung möchte deshalb die Zwischenzeit dazu nutzen, diesen Fragen nachzugehen: Welche Präsentationsmöglichkeiten sind in einem historisch so bedeutsamen und unter Denkmalschutz stehenden Ort möglich? Wie ist das Verhältnis zwischen den Ausstellungsgegenständen und dem Hauptexponat, dem Gebäude selbst? Wie kann das Gebäude durch die Ausstellung zum Sprechen gebracht werden?

 

Kunsthochschule Berlin-Weißensee

Um diese Themen unvoreingenommen und experimentell zu bearbeiten, lud die Stiftung Bauhaus Dessau die Kunsthochschule Berlin-Weißensee ein, das Projekt mit Studierenden des Fachgebiets Bildhauerei durchzuführen. Zwar verfügen Studierende nicht über langjährige Erfahrung, aber sie können möglicherweise freier und innovativer auf diese Aufgaben reagieren.

 

Da die Ausstellung in einem Gebäude des historischen Bauhauses stattfinden wird, erschien es uns sinnvoll, einen zentralen Gedanken des Bauhauses, die Interdisziplinarität, bereits dadurch aufzugreifen, dass die Ausstellung gemeinsam von Studierenden der Fachgebieten Bildhauerei und Visuelle Kommunikation entwickelt wird.

 

Eine zusätzliche Verbindung zwischen den beiden Institutionen besteht durch den Gründungsdirektor der KHB Weißensee und früheren Bauhäusler Mart Stam. Die Hochschule hat mit der bis heute bestehenden interdisziplinären Grundlehre ein strukturelles Element im Lehrplan, welches sie historisch direkt mit dem Bauhaus verbindet. Die Ausstellung möchte auch die Frage stellen, in welcher Form die Verbindung zwischen der KHB und dem Bauhaus, die immer wieder herbeizitiert wird, tatsächlich für die Schule – über die Absichtserklärung von Interdisziplinarität hinaus – noch eine Relevanz besitzt.

 

Die Ausstellung

Für die Ausstellung steht das Doppelhaus Muche/Schlemmer zur Verfügung. Wir können das ganze Gebäude (über 30 Räume) einschließlich des Außenraumes (Terrassen/Garten) bespielen.

Die Studierenden werden aufgefordert, Arbeiten und Interventionen für das Gebäude zu entwickeln. Die Beiträge müssen mit dem Potential der Häuser arbeiten, sie sollen diese zum Sprechen bringen und nicht durch Kunst verdecken. Da zudem der Denkmalschutz größere Eingriffe unmöglich macht, sollen die Studierenden dazu ermutigt werden, auch mit Medien wie Projektionen, Klanginstallationen oder performativen Eingriffen zu arbeiten. Darüber hinaus ist die Aufgabenstellung bewusst offen formuliert, damit sich die Ideen künstlerisch frei entwickeln können.

 

Publikation/Dokumentation

Die Ausstellung soll in einer Publikation dokumentiert werden, die Studierende des Fachgebietes Visuelle Kommunikation gestalten. Es wird eine Dokumentationsgestaltung entwickelt, die die Tradition des Bauhauses zeitgenössisch reflektiert. Die Auseinandersetzung mit dem Erbe des Bauhaus verdient eine besondere Gestaltung, eine Neuinterpretation. Die Form der Dokumentation, bzw. das Medium ist darum noch offen, und wird im Laufe des Wintersemesters festgelegt.

Darüber hinaus wird die Ausstellung durch Flyer und Plakate beworben und im Internet dokumentiert.