seeweißensee kunsthochschule berlin. Informationsplattform der Fachgebiete Malerei und Bildhauerei

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Robert Indiana, LOVE, 1970, Stahl, 370cm × 370cm × 180cm, Standort, 6th Ave/ W54th St, NYC 

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Maurizio Cattelan, L.O.V.E (2011), Höhe: 11 m; weisser Marmor, der mittlere Finger ist gestreckt von der sonst fingerlosen Hand; Standort: vor der Mailänder Börse 

!RGENDWAS ÜBER GEFÜHLE

- Betrachtungen zur Skulpturenproduktion -

EMOTIONAL TRACKING

SEMESTERPROJEKT

(seit Herbst 2012)

Raum:  

 

mittwochs, ab 11:00 Uhr

Erster Termin im WS 13/13: 23.10.13

Raum:  Bildhauerei

 

Weitere Termine:

jeweils mittwochs

und nach Vereinbarung

 


!RGENDWAS ÜBER GEFÜHLE - Betrachtungen zur Skulpturenproduktion -

EMOTIONAL TRACKING


Die Leidenschaften haben die Menschen die Vernunft gelehrt” (Marquis de Vauvenargues). Emotionen spielen eine zentrale Rolle und sie sind das verbindendste Interesse unser aller. 

 

In den Kolloquien wird eine Anlage skizziert - sprachlich wie auch körperlich, die es erlauben soll, der emotionalen Wirkung  durch Vermittlung in eigenen Vorhaben nachzuspüren. Vorbereitung der Interventionen in einem Museum.

2013/14.

 

 

Gastvorträge

 aus den vorherigen Semestern:

 

16.4.13, 14:00

Renate Schweizer, Psychologin, Neurologin, Max-Planck-Institut Göttingen

"Wahrnehmung und Gefühle in Kopf und Körper –  Einsichten aus den Neurowissenschaften"

 

21.5.13, 14:00

Hanno Depner, Philosoph, Berlin

"

"Kant für die Hand. Gestaltungsaspekte von Philosophie zum Basteln und Begreifen"

 

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“Ein emotionales Ereignis ist vergleichbar mit einem grossen Stein, den man in ein stehendes Gewässer wirft: Für kurze Zeit herrscht emotionales Chaos, dann kehrt allmählich Ruhe ein .” (Aaron Ben-Ze'ev). Liebe, Hass, Zorn, Bewunderung, Neugierde, Freude; alles “Dinge”, die wir nicht fassen können; aber sie beeinflussen Wesentliches über kurz oder lang. In den Kolloquien wird die emotionale Wirkung von praktischen, künstlerichen Arbeiten diskutiert. Eine öffentliche Intervention kann abschliessend abgewogen werden.

 

 

Liebe ist kein Gefühl;

Liebe wird erprobt, Schmerzen nicht.

Man sagt nicht:

"Das war ein wahrer Schmerz,

sonst hätte er nicht

so schnell nachgelassen."

 

Ludwig Wittgenstein

 

 

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Vergangene Termine:

8.2.2013  (Freitag, 13:00 !)

 

Projektionsraum Neubau Malerei

Gesine Schmidt stellt ihr Hörspiel vor: Oops, wrong planet!  Es ist nicht nur die abstrakte Schönheit der Texte von Konstantin und Kornelius, die im Hörspiel den Kosmos abweichender Weltwahrnehmung beschreiben. Einer vom Asperger-Syndrom betroffenen Ärztin (Lena Stolze) ist der Umgang mit Sprachmetaphern unmöglich und so nimmt das ironische Bild von den Bürgersteigen, die abends hochgeklappt werden, ganz wörtlich. Ein ebenso wissbegieriger wie lebenshungriger Teenager (Tom Schilling) – ebenfalls mit Asperger – verdoppelt in seinem überhasteten Mitteilungsdrang immer wieder einzelne Worte. Susanne Lothar hört man in einer beeindruckenden Doppelrolle – ihrer letzten: als Mutter und als ihre mit frühkindlichem Autismus geborene Tochter. Regie: Walter Adler - Komposition: Pierre Oser - Produktion: DLF/WDR - Ursendung: 13.10.2012 DLF

 

Gesine Schmidt, geb 66 in Köln, lebt als freie Autorin in Berlin. Nach dem Studium der Komparatistik und Theaterwissenschaften in Bochum folgen Stationen als Dramaturgin am Schauspiel Frankfurt, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe und dem Berliner Ensemble. Von 2004-2006 arbeitet sie als Dramaturgin am Maxim Gorki Theater, Berlin und in der Spielzeit 2008/2009 am Deutschen Theater Berlin

 

 

 

29.11.2012

 

13.11.2012; ausnahmsweise um 10:00 ! 
Gespräch mit Frau Dr.Ute Frevert, 
Treffen im Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, 
Berlin

 

Film screening:

Donnerstag, 22.11.12; 14:45

OFFICE HANNES BRUNNER

 

 

SAUDADE

Regie und Produktion:

Sonja Schenkel 
2009

(58 Min)

Sonja Schenkel, Anthropologin und Filmemacherin, lebt z.Z. in New York.
Ihr Ziel ist es, emotionale Qualität der Kunst zu nutzen, um kreative Methoden für den sozialen Wandel in Forschung und Wissensübersetzung zu entwickeln.

Die Globalisierung lässt uns von unseren Wurzeln träumen und "Saudade" bezeichnet ein Gefühl, welches diese Sehnsucht beschreibt. Ursprünglich aus Portugal reiste das Wort "Saudade" in der portugiesisch sprechenden Welt und trat in den Herzen und Seelen.

In Sonja Schenkel's filmischer Untersuchung gehen wir auf eine Reise, um den brasilianischen Sinn der Saudade zu erkunden. Wir folgen der Crew eines Containerschiffes, wie sie den Ozean überqueren, von Europa zurück in ihre Heimat nach Brasilien. Dann blicken wir in ein verstecktes Kloster bei  Rio de Janeiro, Carmel Sao José. Schließlich fahren wir in den Nordosten Brasiliens, wo Geschichten von Sehnsucht in Stimmen der traditionellen Dichter mitschwingen, um schliesslich die Heimkehr der Seeleute in Brasilien zu beobachten.

 

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